Eigenschaften der Rebsorten

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- Letzte Bearbeitung am 13.5.2021 von Andreas Weisbrod -

Sorten der „Burgunderfamilie“
Alle „Burgunder“-Sorten bilden zusammen eine Familie, die sich im Weinberg erst zu Beginn der Reife, an den unterschiedlichen Beerenfarben unterscheiden.

Die Weine sind durch eine moderate Säure gekennzeichnet. Das Aroma wird mit zunehmender Reife charakteristischer und der Geschmack intensiver.

Wer einen guten Burgunderwein sucht, sollte deshalb auch auf den Alkoholgehalt  einen Blick werfen: Ab 13% alc sind typische, gehaltvolle Weine zu erwarten. In der Pfalz nennt man einen schönen Wein ganz einfach: "Ordentlich!“

Darunter ist der Charakter leicht und filigran, sehr gut für die heißen Tage im Sommer.
 

Weißer Burgunder

Die Aromen und der Geschmack diese Sorte sind besonders fein. Sie eignet sich für zarte Speisen und den Genuss im Sommer.


Grauer Burgunder

In Deutschland befindet sich weltweit die größte Weinbergsfläche dieser Sorte, die ursprünglich aus dem Burgund (Frankreich) stammt. Der besondere, etwas kräftigere Geschmack passt gut zu vielen Gerichten. (2)


Spätburgunder

Ein wahrer Alleskönner! Viele Weinarten sind mit dieser Rotweinsorte möglich und schmecken zu allen Jahreszeiten: Blanc dé Noir, Rosé, Rotwein.



Die “Neuzüchtungen“

Müller-Thurgau
Die Sorte wurde von Dr. Müller aus dem schweizer Kanton Thurgau (gegenüber dem Bodensee liegend) gezüchtet. Als Mutterrebe (Traube) hatte er sich "Riesling" und als Vater (Blütenpollen) "Silvaner" notiert.
Neuere Untersuchungen erbrachten erst zu Beginn des neuen Jahrtausends das Ergebnis, dass die Vaterschaft nicht stimmen konnte und tatsächlich "Riesling" x "Gutedel" gepaart wurden.

Die Weine haben einen sehr feinen Blütenduft, der besonders zur leichten Küche im Sommer korrespondiert.


Rieslaner
Von Dr. Ziegler 1921 in Würzburg aus "Riesling x Silvaner" gekreuzt, wurde diese Rebe bis zum Ende der 90'er Jahre in Deutschland nur auf 56 ha der 100.000 ha gepflanzt (2). Es handelt sich um eine besonders hochwertige Sorte, die dem Riesling in Geschmack und der Säure sehr stark ähnelt, durch einen besonders niedrigen Ertrag jedoch eine höhere Intensität bietet. Der Sortenname geht auf die Eigenschaft der Sorte zurück in der Blüte stark zu verrieseln, was zu kleinen Beeren und lockeren Trauben führt.

Die Weine eignen sich besonders gut zu kräftigeren Speisen, zu Käse oder zum Genießen. Generell immer dann, wenn ein Riesling zu fein wäre.


Dornfelder

Ursprünglich wurden in Deutschland leichte, helle Rotweine produziert. Der aus dem Süden stammende Trend zu intensiveren und dunkleren Rotweinen führte während der 90'er Jahre zum großen Erfolg dieser Rebsorte.

Die Weine haben eine dunkle Farbe und ein an Kirschen oder Brombeeren erinnerndes Aroma. Sie passen hervorragend zu Fleischspeisen, besonders wenn diese während der Zubereitung gebraten wurden.


Portugieser

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Bacchus



"Alte Sorten"

Riesling

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Gelber Muskateller
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Gewürztraminer
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Dunkelfelder

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(Saint) St. Laurent



Reife im Weinkeller: Lagerung der Weine

1. Im Edelstahl
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2. Das große Holzfass
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3. Im kleinen Barriquefass

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Quellenangaben:
1. Andreas Weisbrod, D-76835 Hainfeld/Pfalz
2. "Taschenbuch der Rebsorten", Walter Hillebrand et al., Fachverlag Dr. Fraund GmbH, An der Brunnenstube 33-35, D-55120 Mainz, 11. Auflage 1997